Tipps fürs Wohlfühlen

 Mach es dir einfach,
 fein und gemütlich, 
mit dir selbst, 
deiner Seele, deinem Körper und deinem Geist. 

Hier findest du Anregungen zur Alltagsgestaltung

Soulfood

Soulfood

Dazu gehören für mich eindeutig Suppen. 
Ich mag die Wärme, Geschmeidigkeit, den Duft und die Kraft des Geschmacks, den sie verströmen und das warme, genährte Gefühl in meinem Bauch.
Passend zur Jahreszeit:

Wie wäre es mit einer vegetarischen Kürbissuppe?

Zutaten und Zubereitung: 

  • 30 g Butterschmalz/Ghee schmelzen
  • 2 bis 3 Zwiebeln, in Würfel geschnitten, goldgelb dünsten
  • 600 g Kürbisfleisch, in Stücken
  • 2 bis 3 Karotten oder Kartoffeln, fein gewürfelt
  • 20 bis 30 g frischen geriebenen oder gehackten kandierten Ingwer
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen, gerieben
  • 1 ½ TL Kreuzkümmel (Cumin)
  • Wer es etwas schärfer mag und gut verträgt (1 frische Chilischote oder 2 bis 3 getrocknete Chilis) 

dazu geben und sanft anbraten, mit

  •  1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 geh. Esslöffel Majoran

auffüllen und ca. 30 Minuten köcheln lassen

Zum Verfeinern und Abschmecken:

  • Mehr Cremigkeit gewünscht: 200 g Kokosmilch angießen, 
  • noch einmal 5 Minuten köcheln lassen
  • Mit Salz, Pfeffer, ev. etwas Honig abschmecken

Die Suppe pürieren und gerne mit etwas gerösteten Kürbiskernen genießen.

TCM-Tipp:
Kürbis tonisiert Qi, die Lebensenergie und stärkt das Blut, Milz, Magen und die Bauchspeicheldrüse sowie die Lunge und die Niere. 
Die Suppe wärmt und regt sanft an, transformiert Kälte und Feuchtigkeit, ist leicht verträglich, fördert die Verdauung, regt den Harnfluss an. 

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Meditation

Eine Pflanze in meinem Garten - Meditative Übung: 

Dauer: 5 bis 10 Minuten
Ort: Überall, wo es für dich gerade passt
Tipp: Für eventuelle Notizen lege dir etwas zum Schreiben an die Seite

Durchführung: 
Einfach laut oder leise achtsam lesen und mach es dir bequem, so kannst du einfach beim Lesen,
der Übung wie von selbst folgen.
Vertraue deinen eigenen inneren Bildern, nimm das erste, was dir dazu in den Sinn kommt.
Es gibt kein richtig oder falsch:

  • Ich sitze, mit beiden Füßen auf der Erde.
  • Meine Hände liegen locker auf meinen Oberschenkeln.
  • Meine Wirbelsäule richtet sich wie ganz von selbst auf, so als würde von meinem Scheitelpunkt aus, ein starker Faden mich zum Himmel ziehen.
  • Sollte ich müde oder angestrengt sein, darf sich mein Rücken anlehnen.
  • Mein Kopf ruht auf meinem Hals und mein Hals auf meinen Schultern.
  • Die Nase weist leicht zum Brustbein. 
  • Mein Körper wird von meinem Sitz getragen.
  • Ich gebe alles Schwere nach unten ab und lasse mich gleichzeitig ganz leicht von meinem Scheitel aus vom Himmel halten.
  • So bin ich ich ausgespannt: zwischen der Erde, die mich trägt und dem Himmel, der mich führt. 
  • In meinem Herzen wird es weit und leicht.
  • Ich schicke ein Lächeln zu meinem Herzen und atme ein und atme aus.
  • Ich verändere nichts - ich darf einfach nur sein.
  • Innerlich und äußerlich wird es ruhig, fast still.

 

  • Meine Füße finden in Gedanken wie von selbst einen Weg zu einem wunderschönen Garten.
  • Dieser Garten lädt mich zum Betreten und Verweilen ein.
  • Der Pfad führt mich zu einer Pflanze.
  • Ich kann sie fühlen, riechen und spüren, wie vertraut wir uns sind.
  • Es ist ein/eine...
  • Ich verbinde damit ....
  • Ich bemerke - ich bin, wie diese Pflanze ....


  • Mit dem Bild dieser Pflanze kehre ich an den Ausgang des Gartens, in meinen Alltag zurück


Mein Tipp: Vielleicht möchtest du dir noch ein paar Notizen machen und/oder ein Bild der Pflanze aufstellen oder sogar dir die Pflanze zum Geschenk machen

Übung: Haike Fiedler


Wunsch nach Nähe

Echte Nähe herstellen 

„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung“

– Virginia Satir (Pionierin der Familientherapie)

Der Lesetipp: Homo hapticus: Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können, Buch von Martin Grunwald

Mein Tipp: Trau dich - probiere echte Nähe aus!


Pause machen

Pausen fürs Ich

Ich bin dann mal weg - und wenn es auch nur für eine Viertelstunde ist.

Du liebst deinen Terminkalender, dein Smartphone: trage deine Auszeiten in deinen Kalender ein und halte dich genau so wie an alle anderen wichtigen und unaufschiebbaren Termine daran.
Hör auf dein Herz, frag es, wonach dir dann gerade ist: Schlafen, Laufen, Faulenzen, was auch immer dir gut tut, dir Kraft gibt: Einmal auftanken bitte!

...und für den Fall der Fälle,

 dass du über professionelle Hilfe und Unterstützung nachdenkst, freue ich mich über deine Kontaktaufnahme.

Deutsche Psychosynthese Gesellschaft